H2O bei -12°C ist Eis. Eis (bei 0°C) hat eine Wärmekapazität von c=2,060kJkgK.
Die Wärmemenge, die man 2,86 kg Eis von -12°C bis 0°C zuführen muss ist ΔQ=c⋅m⋅ΔT=2,060kJkgK⋅2,86kg⋅12K=70,6992kJ.
Damit haben wir von den ursprünglichen 800 kJ noch 800−70,6992=729,3008 übrig.
Nun müssen wir Eis von 0 °C auf Wasser von 0 °C bringen. Dazu müssen wir die Schmelzwärme aufbringen. Für das Auftauen, also die Umwandlung von 0 °C kaltem Eis in 0 °C kaltes Wasser, muss eine Energie von 333,5kJkg aufgebracht werden.
Hier ist also ΔQ=333,5kJkg⋅2,86kg=953,81kJ. Soviel Wärme haben wir aber nicht mehr zur Verfügung - wir haben noch 729,3008 kJ übrig. Es wird also ein Teil des Eises nicht mehr geschmolzen werden.
Wieviel Eis (von 0 °C) kann man mit 729,3008 kJ schmelzen? Auch hier findet die Schmelzwärme von 333,5kJkg Verwendung.
Dreisatz:
1 kg Eis von 0 °C kann man mit 333,5 kJ schmelzen
x kg Eis von 0 °C kann man mit 729,3008 kJ schmelzen
Daraus errechnet sich x=729,3008333,5=(gerundet)2,1868kg
Von den ursprünglichen 2,86kg Eis bei -12 °C haben wir durch Zufuhr von insgesamt 800kJ 2,1868 kg geschmolzenes Wasser von 0 °C und 2,86−2,1868=0,6732kg Eis von 0 °C erhalten.